
Computersimulationen in der Klima(wandel)bildung – Professionswissen angehender Lehrkräfte messen
Wie ausgeprägt ist das Professionswissen angehender Lehrkräfte im Umgang mit Computersimulationen in der Klima(wandel)bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)?
Computersimulationen eröffnen neue Zugänge zu komplexen Klima- und Umweltprozessen. Sie fördern systemisches Denken, ermöglichen exploratives Lernen und machen abstrakte Klimaphänomene erfahrbar. Damit sie ihr Bildungspotenzial im Sinne einer transformativen BNE entfalten können, benötigen Lehrkräfte spezifisches Professionswissen, das fachliche, fachdidaktische und technologische Kompetenzen integriert.
Im Zentrum der Dissertation (Doktorandin: Maya A. Paasch, M.Ed.; Betreuung: Univ.-Prof. Dr. Lena von Kotzebue, Assoz.-Prof. Dr. Angela Hof) steht die Entwicklung eines theoriebasierten Testinstruments zur Erfassung, Messung und Analyse dieses simulationsspezifischen Professionswissens. Grundlage bildet das erweiterte TPACK-Modell, ergänzt um Dimensionen, die für den Einsatz von Computersimulationen in der Klima(wandel)bildung zentral sind – etwa den Umgang mit Schülervorstellungen.
Die quantitative Studie untersucht, wie Lehramtsstudierende der Fächer Biologie und Geographie auf den Einsatz von Computersimulationen vorbereitet sind, welche Wissensstände sie aufweisen und wo Herausforderungen liegen. Ziel ist es, evidenzbasierte Impulse zur Verankerung von Computersimulationen in der Klima(wandel)- und Lehrkräftebildung zu liefern und zur Weiterentwicklung von BNE-Formaten im ICCE-Netzwerk beizutragen.
Paasch, Maya A. & von Kotzebue, Lena
Projektbeginn: Mai 2024







