
Forschungsprojekt MECCE
The Monitoring and Evaluation of Climate Change Education (MECCE)
Weltweit fehlt es derzeit an einem einheitlichen Verständnis von Klimabildung (Climate Change Education, CCE) und es existiert noch kein globales Monitoring-System, das diese Bildungsbemühungen erfasst. Ein solches globales Monitoring ist jedoch notwendig, um die Kompetenzen und Maßnahmen im Bereich Klimabildung sowohl länderspezifisch als auch länderübergreifend bewerten und vergleichen zu können.
Dies ist entscheidend, um die Qualität und Quantität von CCE zu steigern und die globale Klimabildung zu verbessern. Das MECCE-Projekt leistet dabei einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung von Artikel 12 des Pariser Klimaabkommens und fördert damit die gesellschaftliche Transformation hin zu einer nachhaltigen Entwicklung.
An dem Projekt sind fast 80 internationale Partner beteiligt, darunter wichtige Institutionen wie die United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC), die United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO), der UNESCO Global Education Monitoring Report (UNESCO GEMR), das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) sowie Environment and Climate Change Canada. Gemeinsam arbeiten sie inter- und transdisziplinär an Lösungen für die weltweit voranschreitende Klimakrise.
Das Hauptziel des internationalen MECCE-Projekts ist die Verbesserung der Qualität und Quantität von Klimabildung in den Bereichen Bildung, Lehrkräfteausbildung und öffentlicher Bewusstseinsbildung, um dem Klimawandel wirkungsvoll entgegenzuwirken. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet das MECCE-Team über einen Zeitraum von sechs Jahren (2021–2026) in drei miteinander verbundenen Projektgruppen (Achsen).








